Schlussresultate und Schlussbericht INFERNO Veranstaltungen 2017

19.08.2017 19:30:00

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Schlussbericht des 20. Inferno Triathlons vom 18./19. August 2017

 

Hürzeler und Brenn – bekannte Sieger am Schilthorn:

Bei der 20. Ausgabe des Inferno Triathlons siegen die Favoriten

 

Mit einer Start-Ziel-Führung sichert sich Samuel Hürzeler aus Thun den Sieg bei der 20. Ausgabe des Inferno Triathlons. In 8 Stunden, 41 Minuten und 51 erreicht er das Ziel auf dem 2970 Meter hohen Schilthorngipfel. Bei den Frauen ist der Name zuoberst auf dem Podest ebenfalls kein unbekannter: Nina Brenn gewinnt das Rennen in 10:01.12 zum 7. Mal. Auch am Halbmarathon, der dieses Jahr zum 25. Mal ausgetragen wurde, bleibt das Podest in Favoritenhand:

Als erster erreichte der deutsche Vizemeister im Berglauf, Jonas Lehmann (2:04:47) das Ziel. Bei den Damen dominierte die zweifache Olympionikin Emma Pooley (2:21.10) das Rennen. Die Team Trophy mit verkürzter Laufstrecke bis nach Mürren gewinnen «Swimhohlic/Mako-Team» aus Burgdorf in 6 Stunden 47 Minuten und 37 Sekunden.

Den vierten Sieg am Schilthorn liess sich Samuel Hürzeler aus Thun nicht mehr nehmen: Von Beginn weg lief der Athlet, der dieses Jahr zum 4. Mal den Inferno Triathlon als Erster beendete, an der Spitze. Nach 8 Stunden, 41 Minuten und 51 Sekunden wurde er für seine Leistung mit einem emotionalen Zieleinlauf auf dem Schilthorngipfel belohnt. Sein Verfolger Ramon Krebs aus Münsigen brauchte eine Viertelstunde länger und lief mit einer Zeit von 9:04.55 durch den Zielbogen. Als dritter Athlet traf Marc Pschebizin, der Inferno-Rekord-Sieger aus Deutschland, nach 9:11.43 auf dem Schilthorn ein. Er wollte es sich nicht nehmen lassen, zum 20-Jahre-Jubiläum noch einmal als Single-Athlet am Inferno anzutreten.

Nina Brenn zum 7. Mal auf dem Podest
Bei den Damen dominierte wiederum Nina Brenn, auch wenn sie zu Beginn des Rennens noch hinter ihrer Konkurrentin Ricarda Lisk aus Deutschland zurücklag. Die Flimserin sicherte sich den Sieg in 10:01.12 und stand somit zum 7. Mal zuoberst auf dem Podest. Ihre Konkurrentinnen waren ihr aber dicht auf den Fersen: Petra Eggenschwiler erreichte das Schilthorn nach 10:05.20 und Ricarda Lisk, die ihre Karriere als Profi-Triathletin mit der Inferno-Teilnahme beendet, traf drei Minuten später, mit einer Zeit von 10 Stunden, 8 Minuten und 7 Sekunden auf dem Gipfel ein.

Lehmann und Pooley siegreich
Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen – zumindest bis Mürren: Knappe drei Sekunden trennten die beiden Halbmarathon-Teilnehmer Jonas Lehmann, Deutschland, und Werner Marti, Grindelwald, in Mürren. Lehmann, deutscher Vizemeister im Berglauf, behielt schlussendlich das bessere Ende für sich und siegte in einer Zeit von 2 Stunden, 4 Minuten und 47 Sekunden. Marti erreichte das Ziel im zweiten Rang, nach 2:07.39. Bei den Damen dominierte Emma Pooley das Rennen: Nach 2 Stunden, 21 Minuten und 10 Sekunden beendete die Radrennfahrerin, Langstreckenläuferin, Dua- und Triathletin sowie zweifache Olympionikin, den 25. Inferno Halbmarathon als Siegerin. Die zweitplatzierte Melanie Noll aus Gossersweiler-Stein, Deutschland, folgte mit einem Abstand von zehn Minuten und einer Zeit von 2:31.43. Die Sigriswilerin Andrea Huser startete am Berg eine Aufholjagd und kam schliesslich als dritte und somit beste Schweizerin ins Ziel. Ihre Zeit betrug 2:38.47.

«Swimhohlic/Mako Team» vor «SC Amden Gmüräbuäbä»
Martin Hohl, Adrian Haller, Ariane Lüthi und Dominik Rolli, unterwegs als «Swimhohlic/Mako Team», erreichten das Ziel der Team Trophy des Inferno Triathlons als erste. Rang 2 belegten «SC Amden Gmüräbuäbä»: Alexandra Staublii, Reto Gmür, Ivo Gmür und David Senn benötigten für die Bewältigung der Strecke von Thun nach Mürren 7:02.29. Der dritte Platz ging an das einheimische Team von «Imboden Bike»: In 7:28:08 erreichten Yves Schläpfer, Björn Müller, Markus Kohler und Marianne Friedli das Ziel. Das schnellste Damenteam bei der Team Trophy hiess «crespo.ch Frauenpower». Cherelle Oestringer, Monika Born, Priska Meister und Melanie Maurer aus Graben BE kamen 8:04.45 in Mürren an.

Rekord bei den Herren-Couples
Bei den Herren-Couples stellte das Team «Bisse u Gniesse» von Rahphael Schertenleib und Martin Ryter aus Heimberg einen neuen Streckenrekord auf: In einer Zeit von 7:10.37 absolvierten die beiden den Weg von Thun nach Mürren. «Les Triplettes de Belleville» mit Lionel Cavalier und Claudia Hossmann entschieden die Kategorie «Couples Mixed» in einer Zeit von 8:00.14 für sich. Sarah Furer und Sandra Dänzer aus Steffisburg, Team «SASA», bildeten das schnellste Damen-Zweierteam. Sie beendeten die Inferno Team Trophy in einer Zeit von 8 Stunden 50 Minuten und 3 Sekunden.

Zufriedener OK-Präsident
Inferno-OK-Präsident Heinz Zurbrügg zieht eine sehr positive Bilanz. Am meisten freut ihn das Wetterglück: «Entgegen den Prognosen hatten wir ‚Schwein’ – gerade am Jubiläum war es uns besonders wichtig, dass wir das Rennen auf der Originalstrecke durchführen konnten.» Die heftigen Gewitter vom Vortag haben teilweise für prekäre Situationen gesorgt, so ist es bei der Rennrad-Abfahrt von der Grossen Scheidegg zu einigen Stürzen gekommen. «Die Athletinnen und Athleten haben viel riskiert. Zum Glück gab es praktisch nur Materialschaden», so Zurbrügg. Besonders aufgefallen sei aber auch die grosse Fairness, mit der die Sportler am Anlass unterwegs waren. «Ich freue mich, dass sich die Topfavoriten durchgesetzt haben und es in den vorderen Rängen trotzdem spannend geblieben ist», sagt Zurbrügg zum Rennverlauf. Der Sieg von Samuel Hürzeler – als Aushängeschild des Kantons – freut ihn natürlich besonders. Aber auch der Erfolg von Marc Pschebizin, der noch einmal aufs Podest laufen konnte. Was den Anlass betrifft, ist der OK-Präsident überzeugt, dass man sich auf dem richtigen Weg befindet: «Die Stimmung am Wettkampf war super, viele Athletinnen und Athleten wollen wiederkommen. Unser Jubiläums-Anlass ist absolut gelungen.»

Facts & Figures 20. Inferno Triathlon / 25. Inferno Halbmarathon 2017

  • 337 Single-Athletinnen und Athleten
  • 106 Teams Team Trophy
  • 58 Teams Team Trophy Couples
  • 504 Startende Halbmarathon (Einzel & Staffel)